am Homespot, im Urlaub oder auf einem Kurztrip an die Speedspots der Nordseeküste und in Südfrankreich auf Rekordjagd zu gehen. Eine Session ist nur dann erfolgreich, wenn es den Teilnehmern gelingt fünfmal über zehn Sekunden eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu halten! Das hört sich einfacher an, als es ist. Die hohen Geschwindigkeiten werden auf tiefen Raumwindkursen erreicht und der Rückweg zum nächsten Run kann mit den kleinen Boards auch schon mal sehr beschwerlich sein. Außerdem gilt es immer wieder die beste Böe zu erwischen, wenn man gerade in Startposition ist. Wie wir alle wissen kann das Zeitfenster dafür auch mal recht eng sein. Aber so soll der Beste oben stehen, der seine Leistung immer wieder abrufen kann und nicht der Glücklichste, der die Böe des Tages erwischt.

 

Gunnar Asmussen mit 92 km/h

Am besten gelungen ist das 2016 Gunnar Asmussen, der bei seinen runs in la Franqui eine Topgeschwindigkeit von 49,65 kn (92 km/h) erzielt hat. Außerdem ist er damit in der Endabrechnung auf der (inoffiziellen) Weltrangliste von gps-speedsurfing.com auf Platz 3 gelandet Er hat sich die Krone vor Roberto Hofmann und Thorsten Luig gesichert, die alle ihre Sessions in La Franqui absolviert haben.

Manfred Merle la Franqui

Vorjahressieger Manfred Merle in la Franqui

Auf Platz 4 kommt der Vorjahressieger Manfred Merle, der schon früh im Jahr Ende Februar einen super Speed Tag am Grevelingenmeer erwischt hat. Ein Winkel von 135° Raumwind und Böen bis 50 kn ließen Topspeeds ganz dicht am Steinwall von 46,7 kn zu. Mit von der Partie Carsten Hanke, der sich unter anderem mit dieser Session auf Platz 8 wieder in den top ten platzieren konnte. Auf Platz 5 Andy Laufer und Platz 6 Christian Bornemann, die ihre schnellsten Sessions ebenfalls in la Franqui absolviert haben. Andy hat fernab seiner bayrischen Heimatseen erstmals den Speed auf Speedboards in glattem Wasser erleben können und platziert sich auf Anhieb vor dem deutschen Speedrekordhalter Christian. Im Sommer haben sich ein paar Gelegenheiten entwickelt an der deutschen Nordseeküste auf Rekordjagd zu gehen. Platz 7 für Ralf Ewers mit 45,23 kn im Topspeed im Hauptpriel in Büsum. Es folgt auf Rang 9 Wolfgang Lewang (la Franqui) und auf Platz 10 noch Fabian Blanke, der seine beiden schnellsten Sessions auf dem Kabbelwasser des Ijsselmeers absolviert hat.

Ralf Ewers Steinhuder Meer

Ralf Ewers auf dem Steinhuder Meer

In der Binnengewässerwertung, in der dieses Jahr nur die deutschen Binnengewässer zur Wertung kamen haben im Gegensatz zum letzten Jahr Manfred Merle und Ralf Ewers die Plätze getauscht. Der Sieg geht an Manfred vor Ralf und Nils Bach mit allen Sessions auf dem Steinhuder Meer. Aber auch der Dümmer kann gute Geschwindigkeiten liefern mit Platz 4 für Christian Nordmann und ebenso wie in der overall Wertung auf Platz 5 Andy Laufer auf dem Kochelsee.

 

Jugendliche in Lauerstellung

Den Sieg bei den Damen sicherte sich wie im Vorjahr Birgit Höfer. Overall heißt das Platz 29. Damit ließ Birgit einige Herren hinter sich, die damit wohl nicht gerechnet haben. Mit stark aufsteigender Form folgt Heike Kracke vor Anne Schindler bei den Damen.
Andreas Grosse-Holz hat bis 2016 noch nicht die 38 kn geknackt und zählt damit als Rookie. Mit überlegendem Vorsprung und einem Topspeed von 43,72 kn (81 km/h) in 2016 gewinnt er souverän die Rookie Wertung.
Der schnellste Jugendliche U15 Yannik Wolff ist immerhin auf Platz 86 overall. Es folgen auf den weiteren Rängen Michel Gutbier und Henrik Ewers. Bei den U18 Jugendlichen gewinnt Colin Stutzke auf Platz 81 overall, vor Patrick Feldmann und Hendrik Holzhauer.

Colin Stutzke U18

Colin Stutzke U18

Der schnellste Jugendliche U15 Yannik Wolff ist immerhin auf Platz 86 overall. Es folgen auf den weiteren Rängen Michel Gutbier und Henrik Ewers. Bei den U18 Jugendlichen gewinnt Colin Stutzke auf Platz 81 overall, vor Patrick Feldmann und Hendrik Holzhauer.

 

Siegerehrung mit Björn Dunkerbeck

Siegerehrung Boot

Für die genannten Sieger gab es auf der Aktionsbühne bei der Boot in Düsseldorf reichlich Pokale zu empfangen. Der 42-fache Weltmeister und amtierender Speedweltmeister Björn Dunkerbeck hat ebenso fleißig wie geduldig die Pokale unter der Moderation von Roberto Hofmann überreicht. Die Eventsponsoren haben zusätzlich für die Jugendlichen und den besten Rookie noch Sachpreise zur Verfügung gestellt.

 

Karrieresprungbrett
Der Event 2017 läuft schon wieder und er wird wahrscheinlich sowohl die 2016er Teilnehmerzahl als auch die Leistungen übertreffen. Der Speedking hat mittlerweile den Status einer deutschen Rangliste und die Erfahrung zeigt, dass man sich mit guten Platzierungen eine gute Ausgangsbasis für Verhandlungen mit Sponsoren verschafft. Im Event wird es einige Sonderaktionen geben. Alle Infos und Ranglisten dazu unter →www.german-speedking.de

Andreas Grosse Holz Rookie

Sieger bei den Rookies: Andreas Grosse-Holz

Veröffentlicht: 31. Januar 2017
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